Die Junge Union NRW (JU) unterstützt die Pläne der Landesregierung, Kopftücher in Schulen erst ab der vollen Religionsmündigkeit zuzulassen

Düsseldorf. „Auch bei der Religionsausübung steht für uns der Schutz und die persönliche Entwicklung des Kindes im Mittelpunkt“, so Charlotte Quik MdL, gesellschaftspolitische Sprecherin der Jungen Union NRW. Die durch das Grundgesetz geschützte Religionsfreiheit sei ein hohes Gut, die aber eine selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Glauben voraussetze: „Wir halten es für sinnvoll, das Tragen eines Kopftuches zumindest in Schulen an die Religionsmündigkeit zu knüpfen. Diese gilt in Deutschland ab dem 14. Lebensjahr“, ergänzt Quik. Aus diesem Grund unterstütze die JU den Vorstoß von Ministerpräsident Armin Laschet und Integrationsstaatssekretärin Serap Güler: „Wir wollen so gewährleisten, dass junge Mädchen in erster Line das sein können, was sie sind: Kinder. Gerade die Schule ist Ort der Persönlichkeitsentwicklung. In dieser frühen Lebensphase heranwachsende Menschen in eine bestimmte gesellschaftliche Rolle zwängen zu wollen, lehnen wir ab“, meint Heike Wermer MdL, bildungspolitische Sprecherin der JU und integrationspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, abschließend.