In ihrer Pressemitteilung vom 9. Mai 2014 setzen sich die Fraktionsvorsitzenden von CDU und Grünen in der Verbandsversammlung des ZV VRR, Frank Heidenreich und Norbert Czerwinski, für die Bereitstellung von kostenlosem W-LAN in Zügen und Bahnhöfen im VRR-Bereich ein. Hierzu erklären der Landesvorsitzende der Jungen Union NRW, Paul Ziemiak, und die Sprecher für Netz- und Medienpolitik, Lars Vogeler und Tim Salgert:

„Auf unserem 49. JU NRW-Tag Ende März in Paderborn haben sich die Mitglieder der JU NRW mit einem einstimmigen Beschluss für den Ausbau eines flächendeckenden, freien W-LANs in Städten, Bahnnetzen und öffentlichen Einrichtungen ausgesprochen. Den Vorstoß von Herrn Heidenreich und Herrn Czerwinski begrüßen wir daher ausdrücklich.

Für ein modernes Online-Ticketsystem, wie es sich derzeit beim VRR im Aufbau befindet, und angesichts des Bedürfnisses der Kunden nach Informationen zu Verkehrsverbindungen in Echtzeit, ist die Bereitstellung von kostenlosem W-LAN in Zügen und Bahnhöfen die logische Konsequenz. Dadurch profitieren nicht nur die Kunden von einem transparenten, nutzerfreundlichen Angebot. Auch die Abfertigung des Ticketverkaufs wird so für den VRR erheblich vereinfacht. Außerdem können die Kunden das Internet während der Fahrt für berufliche und private Zwecke nutzen, wie zum Beispiel mit dem Abrufen von dienstlichen E-Mails oder dem Chat mit einem Freund oder einer Freundin. Dies ist als Fahrer eines PKWs nicht ohne weiteres möglich – ein Grund mehr, um auf umweltverträgliche, öffentliche Verkehrsmitteln umzusteigen und damit ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Während es in den Niederlanden und Italien in vielen Städten nahezu überall möglich ist, auf freies W-LAN zuzugreifen, steckt Deutschland hier noch in den Kinderschuhen – für ein Hochtechnologie-Land ein unhaltbarer Zustand. Der Vorstoß von CDU und Grüne ist deshalb ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die JU NRW setzt sich dafür ein, dass nach einem erfolgreichen Pilotprojekt dieses Prinzip auch auf andere Verkehrsverbünde sowie öffentliche Einrichtungen und Städte flächendeckend in ganz Deutschland ausgeweitet wird.“