Die Junge Union NRW zeigt sich sichtlich genervt von den Vorschlägen von Familienministerin Manuela Schwesig zur Transparenz von Gehältern in Deutschland. „Der Vorstoß von Frau Schwesig passt zu den letzten seltsamen Ideen der SPD. Es scheint immer mehr darum zu gehen, die Unternehmen in Deutschland zu gängeln, anstatt den Menschen wirklich etwas Gutes zu tun“, so der Landesvorsitzende Florian Braun.

„Frau Schwesig sind Themen wie Vertragsfreiheit offensichtlich völlig unbekannt“, ergänzt der stellvertretende Landesvorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecher, Florian Müller. Es stelle sich auch die Frage, ob die Vorschläge tatsächlich eine bessere Bezahlung von Frauen ermöglichen, oder vielmehr eine Neiddebatte entfachen und damit dem Ziel der Gleichberechtigung entgegen wirken, erläutert Müller weiter.

„Wir wünschen uns eine Bundesregierung, in der auch die SPD-Minister daran arbeiten, bessere Rahmenbedingungen für die Entstehung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen zu schaffen. Frau Schwesig arbeitet mit ihren Parteifreunden aber offensichtlich in eine andere Richtung. Die arbeitspolitischen Vorstellungen der SPD schaden Nordrhein-Westfalen und Deutschland. Deswegen sagen wir ganz klar: Frau Schwesig, es nervt!“, so Braun und Müller abschließend.