Wie gründe ich ein Unternehmen und was hat dies mit der Landespolitik zu tun? Über diese und andere Fragen informierten sich Mitglieder der Jungen Union NRW bei einem Besuch des Gründungszentrums „Startplatz“ im Düsseldorfer Medienhafen. In Gesprächen mit jungen Unternehmern aus der Start-up-Szene sowie mit dem Geschäftsführer des Inkubators, Dr. Lorenz Gräf, selber selfmade-Unternehmer, ging es dann um Wege in die Selbstständigkeit. Dabei wurde deutlich, dass eine zündende Geschäftsidee nicht ausreicht, um Erfolg zu haben.

„Viele Ideen klingen auf den ersten Blick bahnbrechend, aber zerplatzen an fehlenden Kunden oder bürokratischen Hürden“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der JU NRW, Jonathan Grunwald, der im Schulterschluss mit dem arbeitsmarktpolitischen Sprecher des Verbandes, Florian Müller, den Besuch organisierte. Doch es gebe große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern, wie auch der Deutsche Startup Monitor verdeutliche. „Wenn unser Bundesland die schlechteste Schulnote aller Landesregierungen von den Start-ups erhält, läuft etwas offensichtlich schief. Wir brauchen endlich ein Bekenntnis zu frischen Ideen, zum Mittelstand und zu Selbstständigkeit. Dazu gehört auch, die ökonomische Bildung an Schulen in NRW zu verbessern und junge Menschen frühzeitig mit wirtschaftlichen Grundlagen vertraut zu machen. Wirtschaft ist kein Schreckgespenst, sondern macht verdammt viel Spaß“, so die beiden Mitglieder des Landesvorstands der JU NRW abschließend.