Neugierde wecken, mehr junge Menschen für Politik und die Junge Union begeistern und klare Kante gegen Rot-Grün im Land – das sind die Ziele von Florian Braun, der heute in Arnsberg mit 86% der Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden der Jungen Union NRW gewählt wurde. In einer eindrucksvollen Bewerbungsrede machte der 25-jährige Kölner deutlich, dass er den „rot-grünen Raubzug an den politischen Gestaltungsmöglichkeiten“ nicht mehr hinnehmen möchte und warb für einen christlich-demokratischen Politikwechsel in NRW mit einem klaren Bekenntnis zur jungen Generation.

Insbesondere die Digitale Agenda und die Haushaltspolitik der Landesregierung sind zwei Themen, die er dabei noch stärker in den Fokus rücken möchte: „Wir müssen das schlechte Gewissen der Landesregierung sein“, betonte er kritisch und erhielt dafür am Ende seiner Rede von den rund 400 angereisten Gästen stehende Ovationen. Doch auch abseits der tagespolitischen Debatten möchte er sich mit den großen Fragen seiner Generation auseinandersetzen: „Es geht um unsere Zukunft – wir entscheiden wie wir morgen, übermorgen und in 10 Jahren in NRW leben wollen.“

Der bis zuletzt aktive Landesvorsitzende, Paul Ziemiak, ist auf Grund seiner neuen Funktion als JU Bundesvorsitzender nicht erneut zur Wahl angetreten. Mit herzlichen Worten übergab er sein Amt an Braun, welcher von nun an die Geschicke des über 32.000 Mitglieder starken Landesverbands der Jungen Union NRW leiten wird.

Foto: Ralph Sondermann