In den vergangenen Tagen hat sich die Situation der im Nordirak und Syrien lebenden Christen weiter zugespitzt. Die radikalislamistische Terrorgruppe ISIS vertrieb die Christen aus der irakischen Stadt Mossul. Die Stadt gilt seit der Frühzeit des Christentums als christliche Hochburg im Irak. Die ISIS Kämpfer drohten den dortigen Christen mit dem Tod, wenn sie nicht konvertieren oder die Stadt verlassen. Beim Exodus tausender Christen wurden diese sogar noch an den Kontrollpunkten ihrer Habseligkeiten beraubt.

Die Christenverfolgung in jenen Gebieten verurteilen Junge Union NRW zusammen mit dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) aufs Schärfste: „Wir sind mehr als besorgt und betrübt über das systematische Treiben einiger radikaler Islamisten. Sie nehmen in menschenverachtender Weise vielen Christen ihre Heimat weg. Diese ethnische Säuberung im Namen der Religion ist nicht nur ein drastischer Verstoß gegen die Religionsfreiheit, sondern auch eine schwere Verletzung der Menschenrechte,“ erklären für die JU NRW Paul Ziemiak und Michael Sendker sowie für den ZOCD Simon Jacob und Sargon Yigit. Beide Organisationen bekunden ihre tiefe Solidarität mit den verfolgten Christen und fordern ein Ende des ISIS Terrors.

Dabei wird betont, dass die ISIS Extremisten einen sehr radikalen Zweig des Islam darstellen und somit auch von vielen islamischen Konfessionen wegen ihres Fundamentalismus heftig kritisiert werden.