Düsseldorf. Mit Krediten in Höhe von 2,5 Mrd. Euro hat NRW im Jahr 2013 unter Landesfinanzminister Norbert Walter-Borjans so viele neue Schulden aufgenommen wie kein anderes Bundesland. Dies ergab eine neue Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Der Landesvorsitzende der Jungen Union NRW, Paul Ziemiak, und der wirtschaftspolitische Sprecher, Alexander Felsch, kritisieren diese Entwicklung scharf.

„Dank seiner Politik darf sich Landesminister Norbert Walter-Borjans ab sofort mit Fug und Recht ‚Schuldenkönig‘ nennen. Ihm ist offensichtlich nicht klar, wie sehr er mit der Neuverschuldung seinem Bundesland und den nachfolgenden Generationen schadet. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein persönliches Armutszeugnis.“

In der Talkshow ‚hart aber fair‘ war Walter-Borjans zuletzt durch Kommentare zum Fall Alice Schwarzer aufgefallen. Vor dem Hintergrund der jüngsten Neuverschuldung ist die mediale Profilierung des Landesministers für Ziemiak und Felsch ein weiterer Stein des Anstoßes. „Anstatt effektive Maßnahmen für den Schuldenabbau zu entwickeln, arbeitet der Landesminister an seiner eigenen PR.“ Er solle endlich seinen Job Ernst nehmen, so die beiden Vertreter der Jungen Union NRW abschließend.