Düsseldorf. Der Humanistische Verband NRW hat seine Klage auf Einführung eines Schulfaches "Humanismus" heute zurückgezogen. Dazu erklären der Landesvorsitzende der Jungen Union NRW, Paul Ziemiak, sowie die bildungspolitischen Sprecher, Dr. Christian Hermelingmeier und David Winands:

"Umfragen unter jungen Menschen zeigen, dass Werte in ihrem Leben eine große Rolle spielen. Dies muss sich gerade im Schulunterricht wiederspiegeln. Die Werte dürfen aber nicht frei ausgesucht, sondern sie müssen auf Grundlage des Grundgesetzes vermittelt werden. Ein neues Fach "Humanismus", das lediglich Erkenntnisse über Natur und Gesellschaft lehrt, wird dem Ziel der Wertevermittlung nicht gerecht und kann den derzeitigen Religionsunterricht nicht ersetzen. Auch wenn man nicht an Gott glaubt, ist es doch eine Aufgabe der Schule, die christlichen Werte als Ursprung und Basis unseres Grundgesetzes und unserer Kultur an unsere Kinder zu vermitteln.

Der Humanistische Verband NRW hat seine Klage nun vorerst zurückgezogen. Wir fordern die rot-grüne Landesregierung zu einem langfristigen Bekenntnis zum Religionsunterricht auf. Der konfessionsgebundene Religionsunterricht muss auch in Zukunft eine herausragende Rolle spielen!"