Vorstoß junger Bundestagsabgeordneter zur wirtschaftsliberalen Wahlkampfausrichtung stößt bei CDU/CSU-Nachwuchs auf große Unterstützung 

„Wir unterstützen die Forderung, dass CDU und CSU sich im anstehenden Bundestagswahl-kampf klar für ein einfaches, verständliches und gerechtes Steuersystem einsetzen. Damit stärken wir endlich wieder unser wirtschaftsliberales Profil“, so die Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, Katrin Albsteiger, Nikolas Löbel und Paul Ziemiak. Die Nachwuchspolitiker von CDU und CSU wollen, dass die Diskussion um die Vereinfachung des deutschen Steuersystems tatsächlich in den Mittelpunkt eines gemeinsamen Bundestagswahlprogramms gestellt wird. „Die Überlegungen zur Bierdeckel-Reform von Friedrich Merz sind dabei der richtige Ansatz, den es weiterzuentwickeln gilt, um ein gerechtes, einfaches und leistungsorientiertes Steuersystem zu schaffen“, ergänzten die Landesvorsitzenden der Jungen Union Hessen und Rheinland-Pfalz, Ingmar Jung und Johannes Steiniger.

„Gerade junge Menschen sind bei ihrer ersten Steuererklärung völlig überfordert und können sich professionelle Beratung eines Steuerberaters nicht leisten. Daher ist ein einfacheres Steuersystem auch im Sinne der jungen Generation“, so Steiniger und Jung.

„Es wird Zeit, dass wir als Union uns wieder deutlich für die Leistungsträger in unserer Gesellschaft einsetzen. CDU und CSU müssen für Leistungsorientierung, Entbürokratisierung, soziale Marktwirtschaft und Generationengerechtigkeit eintreten. Nur so können wir als Union nicht nur Umfragen, sondern auch Wahlen gewinnen“, so der baden-württembergische JU-Landesvorsitzende Nikolas Löbel und der JU-NRW-Chef Paul Ziemiak. „In Zeiten voller Kassen gilt es vorausschauend zu handeln. Neben einer umfassenden Steuerreform hat auch die generationengerechte Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme oberste Priorität. Neben den sprudelnden Steuereinnahmen verfügt derzeit auch die staatliche Rentenversicherung über eine Rücklage von beinahe 30 Milliarden Euro. Daher ist die Schaffung einer demographischen Rücklage in der Rentenversicherung eine unabdingbare Notwendigkeit“, so die Landesvorsitzenden der CDU-Nachwuchsverbände abschließend.