Am kommenden Wochenende findet im münsterländischen Bocholt der 47. JU-NRW-Tag statt. Der bisherige JU-Landesvorsitzende Sven Volmering tritt nach 6 Jahren an der Spitze der knapp 34.5000 mitgliederstarken CDU-Nachwuchsorganisation nicht mehr für das Amt des Landesvorsitzenden an. Designierter Nachfolger ist der 27-jährige Jura-Student Paul Ziemiak aus Iserlohn.

Im Rahmen der heutigen Kreisvorsitzendenkonferenz erwarten die jungen Christdemokraten den CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann. Auf der Tagung werden Bundesumweltminister Peter Altmaier, der CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet, CDU-NRW-Generalsekretär Bodo Löttgen, der JU-Bundesvorsitzende und außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Philipp Mißfelder, der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, die bayerische JU-Landesvorsitzende Katrin Albsteiger und der niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring zu den Delegierten sprechen. 

"Inhaltlich werden wir uns mit der Finanzpolitik beschäftigen. Die Politik von Hannelore Kraft setzt trotz hoher Steuereinnahmen weiterhin nur auf Schulden! Daher fordern wir in unserem Leitantrag unter anderem eine Volksabstimmung über eine Schuldenbremse in der Landesverfassung", erklärt Sven Volmering.

Weitere Themenschwerpunkte werden die Industriepolitik, die aktuelle Situation im Nahen Osten sowie die Nominierung eines Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl sein. Des Weiteren liegen Anträge gegen das rot-grüne Nichtraucherschutzgesetz und für das Beibehalten von Stehplätzen in Fußballstadien vor. 

"Hinsichtlich des Nichtraucherschutzgesetzes fordern wir die Landesregierung auf, die Menschen nicht weiter zu gängeln, sondern die geplanten Änderungen des Gesetzes zurückzunehmen. Bei der Debatte über die Sicherheit in Stadien muss es ebenfalls zu einer Versachlichung der Debatte kommen. Viele Fußballfans fühlen sich mittlerweile unter einen unberechtigten Generalverdacht gestellt", so Volmering weiter.