Das Warten hat ein Ende: In dieser Woche hat in Köln die weltgrößte Messe für Computerspiele, die Gamescom, begonnen. Auf der vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) organisierten Messe können schon jetzt viele der Spiele die erst im Herbst auf den Markt kommen, angespielt und getestet werden.

Für die Junge Union (JU) ist die Messe seit Jahren Symbol für Innovation und Kultur. 2015 vertrat Florian Braun am Eröffnungstag die Junge Union und informierte sich über Technik-Trends, Branchenentwicklungen und Gaming-Neuheiten. „Wir sind stolz darauf, dass die Gamescom in all den Jahren dem Standort Nordrhein-Westfalen treu geblieben ist. Gerade als Vertreter der jungen Generation ist uns die Strahlkraft eines solchen Events bewusst“, attestiert Florian Braun, Landesvorsitzender der JU NRW.

Auf der Gamescom kommen allerdings nicht nur Innovation und Spielspaß zusammen. Gerade in der Computerspielebranche sind häufig auch Unternehmen aus NRW Trendsetter, wenn es um die Entwicklung neuer Ideen geht. So informierte sich der Landesvorsitzende in Hintergrundgesprächen mit Vertretern der Spielebranche, welche Herausforderungen in den kommenden Jahren bevor stehen. Insbesondere der Fachkräftemangel und die mitunter beschwerlichen Einwanderungsmöglichkeiten für Kräfte aus dem nicht-europäischen Ausland stelle die Branche vor großen Schwierigkeiten und werfe den deutschen Markt im globalen Vergleich zurück. Gleiches gelte für die Förderung und Anschubfinanzierung von Start-Ups. Diese seien häufig viel zu Komplex und orientierten sich nicht an der Wirklichkeit der Branche. „Hier muss die Politik tätig werden, wenn wir nicht auch noch im Unterhaltungssoftware-Sektor den Anschluss verlieren wollen. Ein überarbeitetes Einwanderungsgesetz wäre sicherlich ein guter Schritt auf Bundesebene. In NRW werden wir als JU die Sorgen der Branche an das zuständige SPD-Ministerium von Frau Schwall-Düren herantragen. Denn in der Tat, um nur ein Förderkriterium zu nennen: Eine Förderung erst dann in Aussicht zu stellen, nachdem bereits mindestens ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, entbehrt jeglichem Start-Up-Fördergedanken“, resümiert Florian Braun.