Diskussionen mit Jugendoffizieren in der Schule können zu einem besseren Verständnis und zu höherer Transparenz der Armee beitragen, sagt die Junge Union NRW. Aus diesem Grund werde sich die JU NRW über ihre jungen Abgeordneten im Landtag NRW für eine Gesetzesinitiative stark machen.

Düsseldorf. Als Parlamentsarmee vertrete die Bundeswehr die Mitte der Gesellschaft und verteidige die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Deshalb sei es wichtig, dass die Bundeswehr politische Bildungsarbeit in Schulen leiste und über ihre Arbeit informiere, ist sich die Jugendorganisation der CDU NRW sicher.

„Die Bundeswehr vertritt die deutsche Bevölkerung und gewährleistet deren Sicherheit. Durch die Wehrdienstleistenden war unsere Armee tief in der Gesellschaft verwurzelt. Es ist wichtig, dass die Aufgabe und der Auftrag der Bundeswehr weiterhin vermittelt werden“, sagt Florian Braun MdL, Landesvorsitzender der Jungen Union NRW.Um eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Auftrag der Bundeswehr und den Motiven von Soldaten im Rahmen der politischen Bildung zu ermöglichen und wieder in der Mitte der Gesellschaft anzukommen, müsse die Bundeswehr daher eine stärkere Rolle im Schulunterricht einnehmen.

„Als Junge Union NRW arbeiten wir bereits seit vielen Jahren gut mit den Jugendoffizieren zusammen. In unserem Bildungsprogramm sind sicherheitspolitische Bildungsfahrten sowie das Planspiel „Politik & Internationale Sicherheit“, die wir in Kooperation mit der Bundeswehr durchführen, fester Bestandteil. Durch diesen Austausch lernen unsere Teilnehmer ein authentisches Bild der Arbeit unserer Soldaten kennen und verstehen die Aufgaben der Armee besser. Diese Erfahrungen müssen nach Möglichkeit allen Jugendlichen in NRW zur Verfügung stehen, um sich ein eigens Bild von der Institution Bundeswehr machen zu können“, ergänzt Sarah Feldmann, bildungspolitische Sprecherin der Junge Union NRW,  abschließend.

Hintergrund

Ein entsprechender Antrag der JU NRW wurde beim letzten Parteitag der CDU Nordrhein-Westfalen mit großer Mehrheit von den Delegierten beschlossen.

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