Die Junge Union Nordrhein-Westfalen sieht als Vertreter der jungen Generation in unserem Bundesland die Bildungspolitik als eine ihrer zentralen inhaltlichen Themen an. Als ein auf Landesebene agierender Verband nehmen wir zu den Vorhaben der Landesregierung Stellung und suchen immer wieder auch den Blick über den Tellerrand zu anderen Bundesländern. Die Junge Union NRW steht ausdrücklich zum Föderalismus in der Bildungspolitik. Die unterschiedlichen Wege zur Gestaltung des Bildungssystems fördern einen Wettbewerb zum Wohle der Schülerinnen und Schüler.

Bildung ist der Schlüssel für den individuellen persönlichen Erfolg. In Nordrhein-Westfalen soll jedes Kind unabhängig seiner Begabungen und Bedürfnisse die gleiche Chance auf gute Bildung erhalten. Ein gegliedertes und durchlässiges Schulsystem bietet die besten Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und zu fordern. Wir begrüßen den Schulkompromiss zwischen CDU, SPD und Grünen, um fortan nicht mehr über Strukturen, sondern über Inhalte zu diskutieren. Wir brauchen mehr Qualität, Durchlässigkeit und besseren Unterricht an unseren Schulen!

Die Schule ist der Ort, an dem Integration beginnen muss und gelingen kann. Sprachförderung muss bereits im Kindergarten anfangen und in der Grund- sowie weiterführenden Schule durch mehr Unterrichtsangebote für Deutsch als Fremdsprache fortgeführt werden.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfordert für viele Eltern ein angemessenes Betreuungsangebot ihrer Kinder. Ganztagsangebote sind daher flächendeckend und an jeder Schulform bedarfsgerecht in Nordrhein-Westfalen auszubauen.

Die Junge Union NRW bekennt sich ausdrücklich zum konfessionsgebunden Religionsunterricht. Unsere gemeinsamen Werte sollen dadurch verstärkt, der Glaube vertieft und Toleranz gegenüber anderen Religionen gelehrt werden. Nordrhein-Westfalen ist christlich-jüdisch geprägt und doch leben hier viele Bürgerinnen und Bürger anderer Konfessionen. Daher setzen wir uns auch für konfessionellen Religionsunterricht anderer großer Religionen unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Anforderungen ein.

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David Winands

David Winands

Sarah Feldmann

Sarah Feldmann

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