Hand in Hand mit den ersten politischen Gehversuchen vollzog sich 1946 der Aufbau der Jungen Union im heutigen Nordrhein-Westfalen. Da die Gründungsakteure teilweise verstorben sind oder aus der Jungen Union herausgewachsen sind, ist es nicht leicht die exakte Geschichte zusammenzutragen.

Die im Folgenden dargestellten Chroniken sollen Euch einen Einblick in die vergangenen Jahrzehnte der Jungen Union unseres Bundeslandes ermöglichen.

Die Chronik der JU NRW

GESCHICHTLICHE ZEITACHSE SEIT 1946

1946

  1. Juni 1946
    Kreisjugendwartetagung in Düsseldorf
    Bruno Six wird zum Sprecher für den rheinischen Bereich junger Deutscher in der CDU gewählt.

14./15. Dezember 1946
Gründung des Landesverbandes Westfalen-Lippe in Herne
Josef-Hermann Dufhues wird erster Landessprecher.

1947

27./28. September 1947
Gemeinsame Landestagung der beiden Landesverbände in BillerbeckEinleitung von Verhandlungen zur Vereinigung der beiden Landesverbände.

6./7. Dezember 1947
Arbeitstagung in Castrop-Rauxel

Bildung einer rheinisch-westfälischen Dachorganisation der JU.

1948

7.-14. März 1948
Erste internationale Begegnung in Soest mit Vertretern aus Belgien, England, Frankreich, Holland, Schweden und der Schweiz

1949

14.-16. Januar 1949
Gemeinsame Landestagung in Oberhausen
Beschluss zum Zusammenschluss der beiden Landesverbände zur JU NRW. Man einigt sich, dass der Sprecher des Landesverbandes NRW Josef-Hermann Dufhues werden soll. Die rheinische Sprecherin ist zu diesem Zeitpunkt Dr. Mia Roos und soll somit die stellvertretende Sprecherin der JU NRW werden.

  1. Mai 1949
    Landestagung der JU NRW in Mülheim

5./6. November 1949
Landestagung der JU NRW in Essen
Satzungsbeschlüsse werden gefasst und ein gemeinsamer Vorstand der JU NRW wird offiziell gewählt. Vorsitzender der JU NRW wird Josef-Hermann Dufhues. Stellvertretender Landesvorsitzender wird Dr. Bert Even. Parallel zur JU NRW bestehen noch die beiden "Landesunterverbände" Rheinland und Westfalen-Lippe mit eigenen Satzungen. Es werden daher zeitgleich die beiden Vorsitzenden hierfür gewählt:

5./6. November 1949
Vorsitzender wird Dr. Bert Even

5./6. November 1949
Vorsitzender wird Josef-Hermann Dufhues

1950

11./12. November 1950
Landestagung der JU NRW in Düsseldorf
Neuwahl des Landesvorstandes, der zu diesem Zeitpunkt nur für ein Jahr gewählt wurde. Neuer erster Landessprecher der JU NRW wird der rheinländische Kandidat Dr. Bert Even, zweiter Landessprecher wird der westfälische Kandidat Bernhard Boine. Parallel werden die Landesvorsitzenden für den rheinländischen und westfälischen Teil gewählt:

11./12. November 1950
Vorsitzender wird Dr. Bert Even

11./12. November 1950
Vorsitzender wird Bernhard Boine

1951

21.-23. April 1951
Landestagung der JU NRW in Münster
Noch im selben Jahr vollzog sich die organisatorische Trennung der JU NRW in die beiden Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Formell fand diese Trennung jedoch nicht statt. Es gab nie einen Beschluss einer Landesversammlung der JU NRW in Bezug auf die Trennung des Landesverbandes JU NRW.

  1. Dezember 1951Beschluss in Westfalen zur Aufhebung der Fusion, Landessprecher ist Bernhard Boine.
    1952

  2. Januar 1952Landestagung in Essen

  3. Februar 1952Erste Landesversammlung in Hagen der wiedergegründeten JU Westfalen
    Landessprecher wird Ernst Majonica.
    Satzungsparteitag: Bestätigung der bis dahin erarbeiteten Landesordnung. Satzungsmäßige Verankerung der vier Bezirksarbeitsgemeinschaften Industriegebiet, Ostwestfalen, Münsterland und Sauer-/Siegerland.
  4. Februar 1952Kreissprechertagung in Köln
    4.-7. Juli 1952Tagung in Siegen mit allen christlichen Parteien Hollands
    1953

21./22. Februar 1953
Landestagung in Emmerich
Thema:"Emmericher Leitsätze" zur Familienpolitik

7./8. März 1953Landestagung in Bielefeld
Ein Thema spielt in der JU bis heute eine wichtige Rolle: Die Politik für die Familie. Die soziale Sicherheit der Familie verlangt ein familiengerechtes Einkommen. Ein Weg dazu führt über familienfreundliche Steuerbegünstigungen und Familienausgleichkassen für kinderreiche Familien. Mit Nachdruck fordert daher die JU die Verabschiedung des Gesetzes zum Aufbau der Familienausgleichskassen noch in dieser Wahlperiode des Bundes.
1954

27./28. März 1954
Landestagung in Düren
Thema:
"Unser Auftrag an Rhein und Ruhr"

  1. März 1954Landestagung in Bochum
    Landesvorsitzender wird Theodor Mengelkamp.
    1955

12./13. März 1955Landestagung in Mülheim/Ruhr
Thema:
"Verteidigt die Freiheit, sichert den Frieden"
28. Oktober 1955Lehrertagung in Hamm
Thema:
"Erziehung zur Demokratie"
1956

18./19. Februar 1956Schulpolitische Tagung in Köln
Thema:
"Bildung, Schulverwaltung und Schulgesetzgebung"
17./18. März 1956Landestagung in Siegen
Thema:
Kein Oberthema. Behandelt wurden die Deutschlandpolitik und die Frage des Verfassungsschutzes.
24./25. März 1956Landestagung in Bad Godesberg
Thema:
"Jugend im geteilten Deutschland"
21. Oktober 1956
Landestagung in Dortmund
Thema:
"Die Verantwortung der jungen Generation für die Demokratie"

Gastredner:
Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer

  1. Dezember 1956Einführung eines geschäftsführenden Landesvorstandes mit der Bezeichnung "Sonderausschuss"
    Diesem gehören der Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Landesjugendsekretär und die 4 Bezirksvorsitzenden an.
    1957

23./24. Februar 1957Landestagung in Wuppertal
Thema:
"Deutschland und Europa"

1958

22./23. März 1958Landestagung in Krefeld
Innerpolitische Themen wie: "Förderung der ländlichen Jugend" und "Begabtenförderung im deutschen Bildungswesen"
8. Juni 1958Gemeinsame Großkundgebung der JU Rheinland und Westfalen-Lippe in Düsseldorf
Adenauer und Arnold sprechen vor 10.000 Jungwählern aus ganz NRW
8. Juni 1958Gemeinsame Großkundgebung der JU Rheinland und Westfalen-Lippe in Düsseldorf
Adenauer und Arnold sprechen vor 10.000 Jungwählern aus ganz NRW
1959

7./8. März 1959
Landestagung in Oberhausen
Themen:
"Geistige Grundlagen der CDU"

"CDU und ihre Öffentlichkeitswahrung"

"Ordnung und Finanzierung der politischen Parteien"

  1. März - 9. April 1959Studienreise nach Schweden zu Högerns Ungdomsförbund, Stockholm
  2. September - 3. Oktober 1959Internationale Begegnung mit Högerns Ungdomsförbund in Dortmund

1960

19./20. März 1960Landestagung in Aachen
Themen:
"Warum noch kein vereinigtes Europa?"
"Wege Europäischer Wirtschaftspolitik"

"Die Gemeine “ Grundlage echter Demokratie"

"Innere Ordnung der CDU"

11.-13. März 1960

Landestagung in Bocholt
Thema:
"Die CDU “ Programm und Wirklichkeit"

  1. Oktober - 6. November 1960
    Internationale Begegnung mit der christlich-sozialen Jugend im Kanton Genf

13.-23. November 1960
1. Europäisches Treffen mit Teilnehmern aus 7 Nationen in Dortmund

1961

20.-22. Januar 1961
Gemeinsame Landestagung mit Westfalen-Lippe als kommunalpolitische Arbeitstagung in Düsseldorf
Themen:
"Die junge Generation in der Verantwortung"

"Die Junge Union und CDU"

"Jugendwohlfahrt"

"Jugend und Sport"

"Jugendschutz in der Öffentlichkeit"

"Staatsbürgerliche Bildungsarbeit"

20.-22. Januar 1961
Gemeinsame Landestagung mit Westfalen-Lippe als kommunalpolitische Arbeitstagung in Düsseldorf
Themen:
"Die junge Generation in der Verantwortung"

"Die Junge Union und CDU"

"Jugendwohlfahrt"

"Jugend und Sport"

"Jugendschutz in der Öffentlichkeit"

"Staatsbürgerliche Bildungsarbeit"

1962

24./25. März 1962Landestagung in Siegburg
Alo Hauser wird Landesvorsitzender.
Themen:
"Gesundes Wohnen: Ziel der Stadt- und Dorferneuerung"

"Grundsätze der Jugendpolitik"

"Schaffung von Maßnahmen des zivilen Bevölkerungsschutzes"

"Reform der Union"

6.-8. April 1962Landestagung in Recklinghausen
Willi Rawe wird Landesvorsitzender.
Thema:
Kein Oberthema, es wurden zahlreiche Themen der Landespolitik behandelt.

1963

4./5. Mai 1963Landestagung in Kleve
Thema:
"Vorschläge zur Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand"
Die JU plädierte auf Erhöhung des 312 DM-Gesetztes um weitere 312 DM auf 624 DM.

28./29. September 1963Kreissprechertagung in Tecklenburg
Thema:
"Kommunalpolitik"
26. Oktober - 6. November 19632. Europäisches Treffen mit Teilnehmern aus 8 Nationen in Dortmund

1964
7./8. Mai 1964Landestagung in Duisburg
Themen:
"Junge Menschen heute"
"Europa “ Zukunft der Jugend"

25./26. April 1964
Landestagung in Bielefeld
Thema:
"Meinungsfreiheit ohne Grenzen?"

1965

  1. Mai 1965Landestagung in Solingen
    Beschäftigung mit einem Stufenplan zur Schaffung der Europäischen Gemeinschaft und mit der Eigentumsbildung.
  2. Mai - 8. Juni 1965Internationale Begegnung mit Högerns Ungdomsförbund, Stockholm
  3. August 1965Außerordentliche Landestagung in Essen
    Thema:
    "Deutschlandpolitik und Europa"

Junge Union in Israel
1966

19./20. März 1966
Landestagung in Gmünd/Eifel
Themen:
"Verbände im Staat"
"Jugend und Familie"

22.-24. April 1966
Landestagung in Gelsenkirchen
Man ist bemüht mehr Frauen und Mädchen als Mitglieder für die JU gewinnen.

Themen:

Unser Land - unsere Aufgabe"
Diskussion der Delegierten in drei Arbeitskreisen:
Lebensraum der Gemeinde “ morgen"
Gesicherte Wirtschaft “ gesicherter Arbeitsplatz"
Erwachsenbildung “ heute für morgen"
7./8. Mai 1966Europatag der JU Deutschlands und der JU Rheinland in Aachen
23. Juni - 6. August 1966Studienreise in den Libanon, nach Syrien und Jordanien
29./30. Oktober 1966Kreisvorsitzendenkonferenz in Dortmund
Die Kreisvorsitzenden beraten über die Situation der CDU NRW nach der Landtagswahl.
22. Oktober - 6. November 1966Drittes Europäisches Treffen mit Teilnehmern aus 9 Nationen in Dortmund

1967-1986

967

8./9. April 1967

Landestagung in Neuss
Auf der Landestagung bekannte sich die Junge Union Rheinland als erste Gliederung
der rheinischen CDU zur Gemeinschaftsschule auf christlicher Grundlage. Außerdem
beherrschten auch die Themen der Einführung des Bildungsurlaubs sowie die
Wahlrechtsreform die Landestagung.

3.-18. September 1967

Studienreise in den Libanon und in die Vereinigte Arabische Republik

1968

  1. Januar 1968

Außerordentliche Landestagung in Wuppertal
Themen:
„Mitbestimmungsrecht“
„Betriebsverfassungsrecht“

  1. April 1968

Landestagung in Münster
Paul Sellmann wird Landesvorsitzender.
Der auf dieser Tagung gewählte Landesvorstand schaffte die Einrichtung des
Sonder- bzw. Organisationsausschusses ab und führte einen geschäftsführenden
Landesvorstand ein.

11./12. Mai 1968

Landestagung in Bonn-Bad Godesberg
Karl Lamers wird Landesvorsitzender.
Themen:
„Hochschulreform“
„Ausbildungsförderung“

  1. September 1968

Gemeinsame Delegiertenkonferenz mit Westfalen-Lippe in Düsseldorf

  1. September 1968

Gemeinsame Delegiertenkonferenz mit Rheinland in Düsseldorf

  1. Oktober 1968

Landestagung in Köln
Auf der Landestagung in Köln – eine außerordentliche Landestagung – beschäftigte
sich die Junge Union sowohl mit der Bildungspolitik als auch mit dem Thema der
Höchstaltersgrenze.

1969

24.-26. Januar 1969

Europakongress der JU im Bezirk SSL

26./27. April 1969

Landestagung in Oberhausen
Themen waren der Wehrdienstausgleich und der Atomwaffensperrvertrag.

  1. November 1969

Landestagung in Bonn
Thema:
„Die Junge Union und die Zukunft der CDU“

11.-30. November 1969

Studienreise in die USA

1970

  1. Februar - 14. März 1970

Viertes Europäisches Treffen mit Teilnehmern aus 11 Nationen in Dortmund

24.-26. April 1970

Landestagung in Lüdenscheid
Hans-Werner Schmöle wird Landesvorsitzender.
Thema:
„Unser Land im neuen Jahrzehnt“

10./11. Oktober 1970

Landestagung in Rheydt
Themen:
„Mitbestimmung in der Schule“
„Soziale Situation der Studenten“
„Antragsberatung ‚Berliner Programm’ der CDU“
Der Anspruch der Jungen Union Rheinland als politischer Jugendverband
eigenständige Forderungen zu formulieren und in die Öffentlichkeit zu tragen wird
unterstrichen.

1971

  1. April 1971

Landestagung in Neuss
Themen:
„Deutschlandpolitik (Richtlinien für Ostkontakte)“
„Satzung (Mitgliedschaft ab 14 Jahre)“
„Reservistenausbildung und Berufsförderung in der Bundeswehr“

  1. März 1971

Tagung mit weiblichen Führungskräften der JU in Dortmund

4./5. Juni 1971

Lehrlingskongress in Gelsenkirchen

18./19. September 1971

Landestagung in Kleve
Wulf Schönbohm wird Landesvorsitzender.
Themen:
„Schulreform“
„Paragraph 218“
„Umwelt“

  1. Oktober 1971

Erster Kindergärtnerinnenkongress in Recklinghausen
Unter der Leitung von Paul-Josef Hesseler diskutierten Norbert Schlottmann MdL,
Kurt Overbeck und Helmut Linnenbank mit den Teilnehmerinnen.

1972

1972

Landestagung in Duisburg
Thema:
„Anträge Grundsatzprogramm Junge Union Deustchlands“

18/19. März 1972

Landestagung in Lemgo
Oberkreisdirektor Paul Sellmann MdL referiert über „Wahlversprechen und
Wirklichkeit – falsche Politik für Deutschland“

  1. April 1972

Landestagung in Alsdorf
Auf dieser außerordentlichen Landestagung betonte Wulf Schönbohm, dass die
Deutschland- und Ostpolitik nicht der Schwerpunkt der politischen Arbeit der Jus
sei, sondern dass im Vordergrund die Gesellschaftspolitik stehen müsse.

  1. September 1972

Landestagung in Düsseldorf
Klaus Evertz wird Vorsitzender
Vorgezogene Tagung mit Neuwahlen wg. Personalquerelen (Misstrauensvotum
gegen den amtierenden Vorsitzenden)

1973

18./19. März 1973

Landestagung in Düren
Verabschiedung des neuen Satzungsentwurfes. Zukünftig müssen nach der neuen
Satzung alle Mandatsträger der Jungen Union für Landtag und Bundestag direkt
von der Landestagung und nicht, wie bisher, vom Vorstand bestimmt werden.

  1. Mai 1973

Außerordentliche Landestagung in Olpe
Die Landesversammlung dient der sachlichen Vorbereitung zur Fortschreibung des
Grundsatzprogramms der JU, das auf dem außerordentlichen Deutschlandtag der
JU in Herford beraten und verabschiedet werden soll.

25./26. August 1973

Landestagung in Mönchengladbach
Klaus Evertz versucht in seinem Bericht den Standort der Jungen Union Rheinland
zu bestimmen: „Wenn wir auch den Grundsatz der Solidarität beachten, wonach
wir wirksam werden innerhalb der Partei, so wird uns das nicht daran hindern, im
Rahmen unserer Strategie im offenen Konflikt mit der Partei und bestimmten
Gruppierungen zu treten, wenn den Eindruck gewinnen, dass die Betreffenden ihr
eigenes Interesse dem Parteiinteresse vorgehen lassen wollen.“

  1. Oktober 1973

Außerordentliche Landestagung in Rheinbach
Diskussionspunkt: Die Verabschiedung eines Strategiepapiers. Dieses
Strategiepapier versuchte Handlungsanleitungen für die Umsetzung des
Grundsatzprogramms der Jungen Union Deutschlands „für eine humane
Gesellschaft“ zu formulieren.

1974

  1. Januar 1974

Gemeinsame Delegiertenkonferenz mit der JU Westfalen-Lippe in Dortmund
Neuwahl des Präsidiums NRW.

  1. Januar 1974

Gemeinsame Delegiertenkonferenz mit der JU Rheinland in Dortmund
Neuwahl des Präsidiums NRW.

23./24. März 1974

Landestagung in Gelsenkirchen
Themen:
„Kinder haben keine Lobby“; In einem Antrag fordert die JU ein „Erziehungsgeld“,
denn es ist ein skandalöses Versäumnis unserer Gesellschaft, dass denjenigen
Sozialmüttern (Vater oder Mutter) nicht mit Geld geholfen wird, die aus Not
arbeiten.

4./5. Mai 1974

Landestagung in Mülheim/Ruhr
Themen:
„Kommunalpolitisches Grundsatzprogramm“
„Lehrstellenmangel“
„Situation der EG“

  1. Juli 1974

Landestagung in Düsseldorf
Thema:
„Kommunalpolitisches Grundsatzprogramm“

1975

1975

Landestagung in Bonn
Themen:„Jugendpolitisches Programm“
„Landtagswahl 1975 (Analyse und Therapie)“
„Verhältnis CDU und CSU (4. Partei)“

  1. Oktober 1975

Landestagung in Kleve
Themen:
„Berufliche Bildung“
„Wirtschafts- und Verbraucherpolitik“
„gesetzliche Krankenversicherung“
„Betriebsverfassungsgesetz“
„Studienförderung“
„312-DM-Gesetz“

  1. Dezember 1975

Erste „Kreislehrlingsveranstaltung“ in Gelsenkirchen
Diskussion über berufliche Bildung, Jugendarbeitslosigkeit und ein Papier zur
Finanzierung der beruflichen Bildung.

1976

  1. März 1976

Landestagung in Neuss
Verabschiedung von Wahlplattform der Jungen Union Rheinland zur
Bundestagswahl, auf dieser Landestagung referierte der rheinland-pfälzische
Sozialminister Dr. Heiner Geißler zum Thema „Neue soziale Frage in einer sich
ändernden Gesellschaft“.

  1. April 1976

Landestagung in Hamm
Die Landesversammlung beschäftigt sich mit der Änderung der Landessatzung.
Hermann Kroll-Schlüter MdB, referiert zum Thema vier Jahre Arbeit im
deutschen Bundestag.

6./7. November 1976

Landestagung in Düsseldorf
Vorbereitung auf die Direktwahlen zum Europäischen Parlament 1976, außerdem
Neuregelung für das gemeinsame Landespräsidium der Jungen Union in
Nordrhein-Westfalen. Das Landespräsidium sollte zukünftig jeweils alle zwei Jahre
wechselnd von den Vorsitzenden der Jungen Union Rheinland und Westfalen
geführt werden.

1977

25./26. Juni 1977

Landestagung in Düren
Ruth Hieronymi wird Landesvorsitzende.
Themen:
Reform der gymnasialen Oberstufe, Reform des Strafvollzuges, Energie –und
Verbraucherpolitik, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Im Mittelpunkt allerdings
stand die Rede von Richard von Weizsäcker, der seine Partei aufforderte Mut zur
innerparteilichen Auseinandersetzung zu beweisen. Ohne diesen Mut könnte
keines der anstehenden Probleme gelöst werden.

  1. Oktober 1977

Landestagung in Köln
Themen:
„Wehrpflichtige“
„Zivilschutz“
„Sicherung der Zukunftschancen der jüngeren Generation“

1978

3./4. Juni 1978

Landestagung in Neheim-Hüsten
Vorsitzender wirdDr. Reinhard Göhner.
Thema:
„Mitverantwortung in Freiheit“

17./18. Juni 1978

Landestagung in Mönchengladbach
Die Landestagung in Mönchengladbach wurde zu einem schwarzen Tag für die
rheinische Junge Union…
Die Rheinische Post schrieb:
„Die Landestagung der Jungen Union Rheinland, zu der am Wochenende in der
Kaiser-Friedrich-Halle in Mönchengladbach rund 250 Delegierte
zusammengekommen waren, endete mit einem „Aufstand“. Einem Basisantrag,
dem Landesvorstand das Misstrauen auszusprechen und nach den Sommerferien
einen neuen Vorstand zu wählen, stimmten 145 Delegierte bei 4 Gegenstimmen
und 6 Enthaltungen zu. Ausgelöst wurde diese Auseinandersetzung durch erregt
diskutierte Meinungsverschiedenheiten, ob die Junge Union Rheinland ebenso wie
es die JU Westfalen getan hat, einen eigenen Kandidaten für die Wahl zum
Europaparlament nominieren solle. Im Gespräch war der Adenauer-Enkel Stefan
Werhahn aus Neuss. Bei dieser Auseinandersetzung spielten weniger politische
Motive als persönliche Gegnerschaften, u.a. im Landesvorstand, eine Rolle. Die
Delegiertenversammlung reagierte daraufhin mit dem Misstrauensantrag.“

  1. September 1978

Landestagung in Duisburg
Heinz-Jürgen Prangenberg wird neuer Vorsitzender.
Außerordentliche Tagung mit Neuwahlen nach Personalquerelen und scharfer
Kritik am amtierenden Vorstand.

27./28. Oktober 1978

Fachtagung „Jugend und Politik“ in Münster-Handorf
Thema:
„Jugend und Politik“

1979

21./22. April 1979

Landestagung in Leverkusen
Themen:
„Verbesserung der Chancen ausländischer Kinder und Jugendlicher“
„Sicherung der Zukunftschancen der jungen Generation“
„Gesellschafts- und wirtschaftliche Bedeutung des Mittelstandes“

  1. August 1979

Landestagung in Bottrop-Kirchhellen
Thema:
„Kommunalpolitik“

  1. Oktober 1979

Landestagung in Stolberg
Themen:
„Jugendbildungsgesetz“
„Streik und Aussperrung“
„Positionspapier der Jungen Union Rheinland zum CDU/CSU-Wahlprogramm für
Bundestagswahl 1980“

1980

  1. März 1980

Landestagung in Wesseling
Themen:
„Für eine zukunftsorientierte Sozialpolitik“
„Für eine lebenswerte Zukunft – Energie und Umwelt“, dort heißt es: „Die Junge
Union streitet für eine lebenswerte Zukunft, in der politische und wirtschaftliche
Freiheit sowie soziale Geborgenheit weiterhin gewährleistet werden können. (…)“

  1. März 1980

Landesweiter Wahlkampftreff in Bad Sassendorf
An dieser Veranstaltung nehmen über 500 Freunde aus Westfalen-Lippe teil.

  1. Mai 1980

Landestagung in Köln
Anträge zur Medienpolitik:
„Gebührensystem für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“
„Kabelfernsehen in privater Hand“

7./8. Juni 1980

Landestagung in Gütersloh
Thema:
„Jugend 1980-zwischen tu nix und Karriere?“
2. November 1980

Landestagung in Hilden
Dr. Jürgen Rüttgers. wird Landesvorsitzender
Thema:
„Herausforderung an uns selbst, Auftrag der Union nach Bundestagswahl 1980“

1981

  1. Januar 1981

Kreisvorsitzendenkonferenz in Dortmund
Die JU Westfalen-Lippe verabschiedet kommunalpolitische Grundsatzforderungen.
Sie dienen der Vorbereitung der JU auf den Kommunalwahlkampf in NRW.

  1. Juni 1981

Landestagung in Solingen
Thema:
„Dritte Welt“

  1. Juni 1981

Landestagung in Bocholt
Thema:
„Ohne Wachstum keine Zukunft? – Fortschritt ohne Absturz!“

  1. September 1981

Landestagung in Duisburg
Thema:
„Menschenrechte“

  1. November - 1. Dezember 1981

Fachtagung in Neheim-Hüsten
Thema:
„Alterssicherung für die nächste Generation“ mit Prof. Dr. Oswald von Nell-Breuning SJ
1982

  1. März 1982

Landestagung in Neuss
Themen:
„Mut zur Zukunft“
Durchführung von drei Arbeitskreisen:
„Umwelt“
„Nationale Identität“
„Anders leben“
So wurde nicht nur mit dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Umweltschutz, Jo
Leinen, und einem Vertreter der Alternativen Liste Berlin diskutiert. Im Arbeitskreis
„Anders leben“ wurden die Teilnehmer aufgefordert, selbst kreativ zu werden und
sich als Filmemacher, Maler und Musiker zu betätigen.

14.-16. Mai 1982

Fachtagung
Thema:
„Nachwachsende Rohstoffe“

18./19. September 1982

Landestagung in Hagen
Thema:
„Jugend will Arbeit“
Es werden die Probleme der Jugendarbeitslosigkeit und Möglichkeiten zur
Verbesserung der beruflichen Bildung diskutiert.

5.-7. November 1982

Fachtagung mit der KAS
Thema:
„Mittelamerika zwischen Reform und Revolution“.

  1. November 1982

Landestagung in Langerwehe

1983

  1. Mai 1983

Landestagung in Kerpen/Türnich
Themen:
„Jugendarbeitslosigkeit“
„Umweltschutz“
„Bafög“
„Verteilungsgerechtigkeit“

  1. Oktober 1983

Landestagung in Kevelaer
Klärung von bildungspolitischen Fragen mit der Bundesministerin Dorothee Wilms.

  1. Oktober 1983

Landestagung in Iserlohn
Thema:
„Frieden sichern – aber wie?“ Die Delegierten verabschieden den Beschluss
„Friedenspolitik in europäischer Dimension“.

  1. Oktober - 1. November 1983

Fachtagung
Thema:
„Neue Wege aus der Lehrstellenknappheit“

1984

  1. Mai 1984

Landestagung in Hückelhoven
Diese Landestagung war der Höhepunkt des Beitrages der Jungen Union Rheinland
zum Europawahlkampf mit einer Rede des Bundestagspräsidenten Rainer Barzel.
Mehrere Arbeitskreise mit Europaabgeordneten fanden statt.

1./2. September 1984

Landestagung in Bad Lippspringe
Themen:
„Verbesserter Schutz für das ungeborene Leben“
„Chancengleichheit für junge Frauen“
Neben den Jugendgruppen der Gewerkschaften, Kirchen, Sportverbänden und
anderer Organisationen werden auch die politischen Jugendverbände, die im „Ring
politischer Jugend“ zusammengeschlossen sind, aus dem Landesjugendplan
gefördert. In den Bildungsveranstaltungen wird folgendes vermittelt:
Grundsätzliches Wissen über den Aufbau unseres demokratischen Staats- und
Gemeinwesens, Programme und Ziele politischer Parteien, Friedens-, Außen-,
Arbeits- und Sozialpolitik sowie Zukunftsaufgaben für eine gesunde Umwelt.

  1. November 1984

Landestagung in Wuppertal
Schwerpunkt der sachpolitischen Diskussion war die Erarbeitung von
deutschlandpolitischen Stellungnahmen der rheinischen Jungen Union zur
Vorbereitung des Deutschlandtages der Jungen Union in Berlin.

1985

22./23. Februar 1985

Fachtagung in Oerlinghausen
Thema:
„Akademikerarbeitslosigkeit“

  1. März 1985

Landestagung in Leichlingen
Themen:
„Umweltschutz“
„Stellung der Frau“
„Technik“
„Ethik“
Dass die gesamte Landestagung zur Unterstützung des Landtagskandidaten und
stellvertretenden Landesvorsitzenden Herbert Reul einen Wahlkampfeinsatz vor
Ort fuhr, hatte es bis dahin auch noch nicht gegeben.
Eine Comic-Geschichte sowie ein Aktionshandbuch zum Thema „Grüne“
vervollständigten ein großes Werbemittelangebot der rheinischen Jungen Union.

  1. Juni 1985

Landesausschuss in Schwerte
Beschlussfassung zur Führung von Gesprächen, mit dem Ziel zum einheitlichen
Landesverband NRW zu fusionieren.

  1. September 1985

Landestagung in Essen
Es wurde ein Positionspapier der Jungen Union für die Fusionsverhandlungen
geschaffen.

  1. September 1985

Landestagung in Ahlen
Themen:
„BW’95 – Perspektiven in der Personalgestaltung“
„Dienstplangestaltung der Bundeswehr“
„Sozial- und Arbeitsmarktpolitik“

  1. Oktober - 6. November 1985

Studienreise nach Israel

1986

  1. Januar 1986

Kreisvorsitzendenkonferenz in Dortmund
Thema:
„Landwirtschaft und Umwelt“

  1. Februar 1986

Landestagung in Köln
Themen:
„Pro Familie“
„Strategische Verteidigungsinitiative“

  1. Mai 1986

Landestagung in Herford
Letzte Tagung des Landesverbandes Westfalen-Lippe. Sie diente der Vorbereitung
der Fusion mit dem LV Rheinland.

1986- heute

1986

  1. Oktober 1986

  2. JU NRW-Tag in Düsseldorf
    Fusions-NRW-Tag. Die beiden Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe fusionierten zur Jungen Union NRW.
    Der Gründungsvorsitzende ist Ronald Pofalla.

1987

  1. März 1987

  2. JU NRW-Tag in Unna
    Thema:
    "NRW braucht Erneuerung – Alternativen zur Bildungspolitik", bildungspolitische Themen

  3. Oktober 1987

  4. JU NRW-Tag in Hilden
    Thema:
    „Wie wollen wir zukünftig leben?", Arbeits-, Gesundheits- und Sozialpolitik

1988

  1. März 1988

  2. JU NRW-Tag in Wuppertal
    Thema:
    „Vision NRW“, (abgelehnt, da „zu schwammig formuliert“)

10./11. September 1988

  1. JU NRW-Tag in Lübbecke
    Thema:
    "Zukunft für NRW – Chancen durch Vielfalt" , Regional- und Kulturpolitik

1989

  1. März 1989

  2. JU NRW-Tag in Herzogenrath
    Thema:
    „Jugend für Europa“, Europapolitik, europäischer Binnenmarkt

  3. September 1989

  4. JU NRW-Tag in Borken
    Thema:
    „Jugend in die Räte“

1990

  1. Februar 1990

  2. JU NRW-Tag in Gelsenkirchen
    Thema:
    „Europa rückt zusammen“

  3. März 1990

  4. JU NRW-Tag in Olpe
    Thema:
    „Energiepolitik für das 21. Jahrhundert“, energiepolitische Themen

  5. Oktober 1990

  6. JU NRW-Tag in Königswinter
    Thema:
    „Verantwortung für die Zukunft“

1991

14./15. September 1991

  1. JU NRW-Tag in Gütersloh
    Thema:
    „Streitbar nach vorn“

1992

12./13. September 1992

  1. JU NRW-Tag in Essen
    Dr. Norbert Röttgen wird Landesvorsitzender.
    Thema:
    "Toleranz, Fairness, Vielfalt. Ausgangssituation, Perspektiven und Forderungen für eine moderne Ausländerpolitik", Asyl-, Migrations- und Integrationsthematik

1993

  1. April 1993

  2. JU NRW-Tag in Hilden
    Thema:
    „Demokratie der Bürger“
    Durch die Forderung „Direktwahl der Bürgermeister in NRW“ ergibt sich ein folgerichtiges „Zurück zum Bürger“. Es sollte ein gesellschaftspolitisches Zeichen für mehr Mitbestimmung und mehr Verantwortung gesetzt werden. Die Junge Union forderte daher unter anderem eine verbesserte Bürgerbeteiligung durch Einführung von Einwohnerantrag, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid sowie die Abschaffung der Genehmigungsvorbehalte im Haushaltsrecht.

16./17. September 1993

  1. JU NRW-Tag in Mönchengladbach
    Thema:
    „Hilfe den Süchtigen, Kampf den Drogen“
    Die Junge Union NRW setzte sich für eine konsequente Weiterentwicklung der Drogenpolitik ein und diskutierte über Prävention, Therapie- und Hilfsangebote und Nationale Maßnahmen zur Bekämpfung des Rauschgifthandels.

1994

  1. April 1994

  2. JU NRW-Tag in Frechen
    Thema:
    „Sicherheit, Verantwortung, Solidarität“
    Die Vorstellung von Außenpolitik der Jungen Union richtete sich nach folgenden Grundsätzen:
    die universelle Gültigkeit und die Wahrung der Menschenrechte
    die möglichst friedliche Beseitigung zwischenstaatlicher Konflikte
    die Unterstützung junger Demokratien
    die Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse für alle
    die Zusammenarbeit mit allen demokratischen Staaten zur Schaffung des Friedens der Welt

2./3. September 1994

  1. JU NRW-Tag in Münster
    Thema:
    „Mut zur Zukunft“, u.a. europäische Einheit, Friedenssicherung, Arbeits- und Sozialpolitik

1995

  1. März 1995

  2. JU NRW-Tag in Gelsenkirchen
    Thema:
    „Mit Schwung, Energie und Biss in die Zukunft“
    Die Junge Union setzte sich mit landespolitischen Forderungen auseinander:
    Wirtschaft, Umwelt, Verkehr
    Forschung, Bildung, Wissenschaft
    Innere Sicherheit, Drogen

16./17. September 1995

  1. JU NRW-Tag in Aachen
    Thema:
    „Arbeitsplätze schaffen!“
    Trotz des wieder in Gang gekommenen wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland ist die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau nahezu konstant. So werden im Jahresdurchschnitt 1995 ca. 3,5 Mio. Menschen bundesweit als arbeitslos registriert sein, davon ca. 800.000 in Nordrhein-Westfalen. Kontinuierlich liegt die Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen deutlich über dem Bundesdurchschnitt, obwohl sich die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Bundes gerade auf Problemregionen konzentrieren. In den Regionen Nordrhein-Westfalens, die ihre Strukturprobleme z.T. seit Jahrzehnten vor sich herschieben, übersteigt die Arbeitslosenquote häufig diejenige in den neuen Bundesländern, die einem sehr viel schwierigeren Anpassungsprozeß ausgesetzt sind. Zweifellos ist für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit kein Patentrezept in Sicht. Nach Auffassung der Jungen Union Nordrhein-Westfalen besteht aber eine Vielzahl von Ansatzpunkten, an denen ein Beitrag zur Lösung dieses Problems geleistet werden kann.
    Diskutiert wurden jegliche Fragen die die Situation am Arbeitsmarkt betrafen.

1996

  1. April 1996

  2. JU NRW-Tag in Soest
    Thema:
    „NRW braucht Alternativen“
    Die Junge Union NRW wollte diesen NRW-Tag Nutzen, um Kritik an der Landesregierung mit konkreten Beispielen vor Ort zu belegen. Vor allem sollten Alternativen in Form von „Forderungen zur Landespolitik“ erarbeitet werden. Vorgelegt wurden Beispiele der Auswirkungen der rot-grünen Landespolitik direkt aus den Regionen, zum Beispiel zum Thema Schulen und Hochschulen.

28./29. September 1996

  1. JU NRW-Tag in Köln
    Dr. Ralf Brauksiepe wird Landesvorsitzender.
    Thema:
    „Jugend, Bildung, Zukunft!“
    Zehn Jahre nach der Fusion der beiden Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe zum Landesverband der Jungen Union Nordrhein-Westfalen findet am 28./29. September 1996 in Köln der 20. NRW-Tag statt.
    Neben der Neuwahl des Landesvorstandes wird das Thema „Bildungspolitik“ im Mittelpunkt der Landestagung stehen. Geladen war auch Dr. Jürgen Rüttgers MdB, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, der seine Vorstellungen über die Zukunft der Bildungspolitik erläuterte. Anschließend stand für die Delegierten die Frage „Studiengebühren: Ja oder nein?“ auf der Tagesordnung.

1997

  1. April 1997

  2. JU NRW-Tag in Krefeld
    Thema:
    „Wehrpflicht, Dienstpflicht, Berufsarmee?

4./5. Oktober 1997

  1. JU NRW-Tag in Paderborn
    Thema:
    „Europa hautnah und zukunftsorientiert“
    Die Europapolitik hat sich spätestens seit Maastricht gewaltig verändert. War sie früher überwiegend darauf gerichtet, die Notwendigkeit der europäischen Integration zu begründen und die dazu notwendigen Schritte zu formulieren, muss sie sich jetzt auch mit dem erreichten Integrationsstand auseinandersetzen. Deshalb müssen wir auch die europäische Politik und ihre Lösungskonzepte kritisch und konstruktiv begleiten. Europapolitik ist somit heute nicht mehr nur eine Teil – sondern eine Querschnittsaufgabe. Bereiche, die den Bürger, insbesondere die jungen Menschen, und die Unternehmen unmittelbar betreffen, wie z. B. der Verbraucherschutz, der Schutz der Umwelt, die Aus- und Weiterbildungsprogramme sowie die Förderung von Forschung und Technologie sind dabei besonders wichtig. Deshalb setzte sich die JU als erster politischer Verband in Deutschland umfassend mit dem Inhalt der europäischen Politik auseinander.

1998

  1. Mai 1998

  2. JU NRW-Tag in Ahaus
    Thema:
    „Energiepolitik – die Herausforderung für die Zukunft“
    Die energiepolitischen Fragen zählen zu den großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Sie können für die JU eine große Chance bedeu¬ten – aber auch Risiken beinhalten. So darf der wachsende Energieverbrauch nicht zu einer Verschärfung der Unterschiede zwischen Arm und Reich führen. Unser Land darf nicht von den Ressourcen der Ärmeren leben. Vielmehr muss es das Ziel als hochtechnisiertes Land sein, eine energiepolitische Standortbestimmung vorzunehmen und wieder zum Energiekonsens zurückzukommen.

14./15. November 1998

  1. JU NRW-Tag in Mettmann
    Thema:
    „Schule der Zukunft – Zukunft der Schule“
    Auf dem Weg Deutschlands in das dritte Jahrtausend wird Bildung zum entscheidenden Faktor. Von der Qualität und Quantität der Bildung, die die Bevölkerung erfährt, hängt die geistige und wirtschaftliche Zukunft unseres Landes genauso ab wie der Fortbestand und die Entwicklung unseres Staatswesens. Auf dem NRW-Tag in Mettmann befasste sich die Junge Union NRW mit allen Fragen rund um das Schulwesen in Deutschland.

1999

  1. April 1999

  2. JU NRW-Tag in Arnsberg
    Thema:
    „Hinsehen und Handeln!“
    Der moderne Staat ist nicht zuletzt als Instrument gegen Gewalt in der Gesellschaft und zur innerstaatlichen Friedenssicherung geschaffen und fortentwickelt worden. Zur Friedenssicherung bedarf es insbesondere eines hohen Maßes an präventiven Leistungen. Doch alle Anstrengungen in diesem Bereich werden nicht eine Gesellschaft ohne Straftaten ermöglichen. Kriminalität muss entschieden bekämpft werden.
    Weil nur der demokratische Rechtsstaat den inneren Frieden und die Freiheit seiner Bürger schützen kann, bekämpft die Junge Union NRW konsequent alle Versuche unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu unterhöhlen. Nur eine wertbestimmte und wehrhafte Demokratie wird nicht zum Opfer ihrer eigenen Freiheit.Ein Aufruf zur Verbesserung der Sicherheit der Bürger in unserem Staat.

6./7. November 1999

  1. JU NRW-Tag in Bottrop
    Thema:
    „Wir schaffen Bewegung!“
    Verkehrspolitik gewinnt in einer auf Mobilität angewiesenen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Personen und Güter befinden sich in einer arbeitsteiligen Gesellschaft ständig in Bewegung. Diese Tatsache kann die Politik nicht durch eigenes Eingreifen verändern. Sie kann nur die Rahmenbedingungen setzen, innerhalb derer sich die mobile Gesellschaft entfalten kann. Die derzeit zur Verfügung stehenden Verkehrswege entsprechen – nicht zuletzt wegen der ineffizienten Art ihrer Nutzung – in vielen Bereichen nicht mehr den Mobilitätsbedürfnissen.
    Straßen-, Schienen-, Luft- und Wasserverkehr dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen effektiv zum Wohle der Mobilität unserer Gesellschaft eingesetzt und kombiniert werden. Das Ziel muss letztlich heißen, Mobilität – als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung – und ökologische Vernunft miteinander möglichst umfassend in Einklang zu bringen.

2000

  1. Januar 2000

  2. JU NRW-Tag in Essen
    Thema:
    „Powertag – Mädchen und Jungen gemeinsam unschlagbar!“
    In der Gesellschaft soll der Mensch mit seinen unterschiedlichen Bedürfnissen und Begabungen wieder in den Mittelpunkt rücken. Die Vision der Jungen Union ist die gleich¬berechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in dieser Gesellschaft. Es soll partnerschaftlich zusammen gelebt werden. Gerade die jüngere Generation muss mit nachhaltigen Initiativen die gesellschaftlichen Strukturen verändern und die neuen Chancen offensiv nutzen. Frühes Handeln ist gefragt! In der Schule, in der Jugendarbeit und auch in Vereinen, Verbänden, Parteien und Initiativen.

  3. April 2000

  4. JU NRW-Tag in Lemgo
    Thema:
    „Ran an die Wirklichkeit – Wir schaffen den Wechsel in NRW“

4./5. November 2000

  1. JU NRW-Tag in Bad Honnef
    Hendrik Wüst wird neuer Landesvorsitzender.
    Thema:
    „Erneuerung der CDU – aus im Westen“
    Ein für die Zukunft der Partei unablässiger Punkt war die inhaltliche Erneuerung und die personelle Verjüngung der Führungsstrukturen in den Orts-, Stadt- und Kreisverbänden.

2001

  1. April 2001

  2. JU NRW-Tag in Düren
    Thema:
    „Zukunft der Bundeswehr“
    Diskussion über den Fortbestand der Allgemeinen Wehrpflicht:
    Die Allgemeine Wehrpflicht hatte sich mittlerweile im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger als ein Eckweiler der Demokratie mit ihrem Grundkonzept vom Soldaten als „Bürger in Uniform“ und dem Prinzip der „Inneren Führung“ festgesetzt. Es musste in Frage gestellte werden, ob eine reine Berufsarmee oder auch die allgemeine Dienstpflicht ähnliches vermögen. Die Abschaffung der Wehrpflicht bedeutet eine Abkehr von den Grundmerkmalen der Bundeswehr und ist Ausdruck einer vom Zeitgeist dominierten Politik.

22./23. September 2001

  1. JU NRW-Tag in Moers
    Thema:
    „Beschäftigung für alle – Leitlinien für eine neue Arbeitsmarktpolitik“
    Die nahezu vier Millionen Arbeitslosen, mehr als zweieinhalb Millionen Sozialhilfeempfänger und über eineinhalb Millionen offenen Stellen zeigten in aller Deutlichkeit den Handlungsbedarf in der Arbeitsmarktpolitik. Zwar wurde sowohl in den Jahren vor als auch in den Jahren nach der Bundestagswahl 1998 im Bereich Arbeitsmarktpolitik viel versucht; der entscheidende Durchbruch kam allerdings bisher noch nicht. Daher forderte die Junge Union den Gesamtkomplex der Arbeitsmarktpolitik einschließlich der Sozialhilfe von Grund auf neu zu regeln.

2002

  1. Mai 2002

  2. JU NRW-Tag in Bergisch Gladbach
    Thema:
    „Deutschland braucht den Wechsel – zur Bundestagswahl 2002“
    Die Rot-Grüne Regierung ist in ihren Vorhaben gescheitert, der Slogan der Bundestagswahl 1998 „Es wird nicht alles anders, aber vieles besser“ konnte nicht bekräftigt werden. Lösungen, die das Land vorangebracht hätten, blieben aus. Das Wirtschaftswachstum war das niedrigste in Europa, die Arbeitslosigkeit lag auf Rekordhöhe, das Gesundheitswesen ist aus dem Gleichgewicht geworfen worden und die Ökosteuer belastet insbesondere die kleinen Leute und mittelständische Unternehmen. Der Ausstieg aus der Atomenergie schadet dem Klimaschutz und das Sparen ist zum politischen Selbstzweck geworden.
    Deutschland war bereit für einen Wechsel.

30./31. August 2002

  1. JU NRW-Tag in Rheine
    Thema:
    „Eine starke Jugend in NRW“
    Als politische Jugendorganisation formuliert die Junge Union die Erwartungen an den Staat, die sich aus unserer aktuellen Wahrnehmungs- und Wertewelt ergeben. In diesem Zusammenhang versucht die JU Antworten auf einige Fragen zu geben: Wie sieht die Lebenswelt junger Menschen aus? Welche Wünsche haben sie und welche Ängste? Aus den Beschreibungen leitet die Junge Union Forderungen an die Gesellschaft ab. Welche Perspektiven kann sie in heutiger Zeit bieten und welche Verantwortung hat sie gegenüber den Jüngeren, die sich entsprechend ihren Werten frei entfalten wollen. Ebenso ist die Frage zu beantworten, welchen Raum sie Jugendlichen bieten muss, um zu ihrer eigenen Fortentwicklung beizutragen.
    Mit Blick auf die Jugend wird die Frage erörtert, welche Rolle die jungen Menschen in unserem Land einnehmen können und welche Chancen sich daraus für sie ergeben.

2003

  1. März 2003

  2. JU NRW-Tag in Iserlohn
    Thema:
    „Kommune 2020 – Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik schaffen!“
    Städte und Gemeinden und Kreise sind die Wurzel des föderalen und demokratischen Staatsaufbaus. Politik beginnt hier vor Ort: In den Kommunen. In den Städten und Gemeinden werden Landes- und Bundespolitik und im zunehmenden Maße auch die Politik der Europäischen Union umgesetzt. Die Junge Union forderte die langfristige Sicherung der Kommunen.

15./16. November 2003

  1. JU NRW-Tag in Bad Oeynhausen
    Thema:
    „Gesund in Zukunft“
    In Bad Oeynhausen fand der 35. NRW-Tag statt. Hier befasste sich die Junge Union mit der gesundheitlichen und medizinischen Versorgung der Staatsbürger in naher Zukunft.
    Die Junge Union NRW sprach sich für die Einführung einer persönlichen Versicherung (einkommensunabhängige Prämien) bei der Krankenversicherung aus und für die Auslagerung von bestimmten Leistungen der Basiskrankenversicherung in einem Modulsystem.
    Die Junge Union sprach sich gegen die Einführung von Risikozuschlägen im Bereich der Krankenversicherung aus. Denn es gibt allgemeine Bedenken sowohl systematischer wie auch praktischer Art, die gegen jede Art von Risikozuschlägen angeführt werden können.

2004

  1. April 2004

  2. JU NRW-Tag in Viersen
    Thema:
    „Europa im Wandel“
    Die Junge Union NRW befasste sich mit allen Themen rund um die Europäische Union und stellte Forderungen um das Zusammenleben der Völker in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu verbessern. Die Junge Union NRW ist überzeugt, dass die EU heute einen erfolgreichen europäischen Frühling 2004 gestalten muss, um Wohlstand und Sicherheit in Europa auch für das nächste Jahrzehnt und darüber hinaus zu gewährleisten.

6./7. November 2004

  1. JU NRW-Tag in Hagen
    Thema:
    „Jung denken – NRW bewegen“
    Ein Land von der Größe Nordrhein-Westfalens, voller Menschen mit Ideen, Fleiß und Ehrgeiz darf nicht hinnehmen, dass ein Viertel der Schüler nicht richtig lesen, schreiben und rechnen kann. NRW hat 110 Milliarden Euro Schulden und zahlt 13 Mio. Euro Zinsen pro Tag. Das heißt: Für Zinsen gibt das Land in jeder Woche mehr Geld aus als für den Landesjugendplan in einem ganzen Jahr. Trotz schlechter Bildungschancen, gerade für Kinder aus finanzschwachen Familien ist die Zahl der Lehrer gesunken.
    Das Land braucht die Wende: Nach fast 40 Jahren in der Regierung ist die SPD unfähig, kraftlos und selbstgerecht. Positive Impulse sind hiervon nicht mehr zu erwarten.
    Der Leitantrag enthielt Vorschläge zu den Themen Schulpolitik, Familien- und Bildungspolitik, Umweltpolitik, Energiepolitik, Innenpolitik, Verkehrspolitik, Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik.

2005

5./6. November 2005

  1. JU NRW-Tag in Köln
    Thema:
    „Familie neu denken – Von der traditionellen Familienpolitik zur Politik für Familien“
    Die Familie ist die tragende Säule der Gesellschaft. Die sozialen Systeme bauen auf ihr auf. Die Gesellschaft, aber auch jeder als Einzelner braucht Familien, braucht Kinder. Vieles von dem, was Familie und Kinder benötigen, kann nicht aus dem Fundus der traditionellen Politik für Familien kommen, sondern nur aus einem Ineinandergreifen von weit reichenden familienpolitischen Maßnahmen, einer anders organisierten Arbeitswelt, einer familienfreundlichen Kommune und einer sozial aktiven Gesellschaft. Familien brauchen mehr Wertschätzung, mehr Förderung und Unterstützung sowie verbesserte Rahmenbedingungen.
    Die Junge Union NRW setzte sich an diesem NRW-Tag konsequent mit allen Fragen in Bezug auf die Familienpolitik und deren Verbesserung auseinander.

2006

18./19. November 2006

  1. JU NRW-Tag in Oelde
    Sven Volmering wird Landesvorsitzender.
    Thema:
    „Zukunft durch Nachhaltigkeit“
    Der Leitantrag des 39. NRW-Tages der Jungen Union Nordrhein-Westfalen stellt einen Beitrag zur Diskussion um ein neues CDU-Grundsatzprogramm dar. Die Herausforderung zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist es, Deutschland modern, stark und leistungsfähig zu halten, um eine nachhaltige und generationengerechte Politik als Grundstein für die Zukunft zu schaffen. Als Junge Union NRW wollen wir uns aktiv in die Debatte mit einbringen und dabei die Interessen der jungen Generation vertreten.

2007

25./26. August 2007

  1. JU NRW-Tag in Olpe
    Thema:
    „Globalisierung gestalten – die transatlantische Chance nutzen“
    Nach ausgiebiger Beratung des gleich lautenden Leitantrages gaben die 230 Delegierten mit ihrer Beschlussfassung ein klares Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft auch auf internationaler Ebene sowie zu einer starken Position Europas in der Globalisierung. Wirtschaftliche Dynamik soll dabei gleichberechtigt neben nachhaltiger Sicherheit stehen, um Schieflagen im Umwälzungsprozess der Globalisierung zu vermeiden. Das christliche Menschenbild soll dabei als verlässliche Basis fungieren.

2008

30./31. August 2008
41. JU NRW-Tag in Paderborn
Thema:
"Jugend in NRW: Chancen nutzen - Perspektiven entwickeln"
In ihrem Leitantrag thematisieren die Delegierten des 41. NRW-Tags die aktuellen Herausforderungen der Jugendpolitik in ihrer gesamten Breite. Im Zuge dessen erarbeiten sie Positionen zur Schul- und Bildungspolitik in NRW, fordern jugendfreundlichere Rahmenbedingungen für Berufsausbildung und Arbeitsmarkt und setzen sich für die Unterstützung junger Familien ein.

2009

  1. April

    1. JU NRW-Tag in Ratingen
      Thema:
      "Europa - unsere Zukunft, unsere Aufgabe!"
      Mit 26 Forderungen in ihrem Leitantrag setzt sich die Junge Union NRW in Ratingen für die Vertiefung der EU und eine starke europäische Wirtschaft ein. Dabei betont sie insbesondere die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Als jugendpolitische Organisation Europas bekennt sie sich klar zur europäischen Idee.

    22./23. August

    1. JU NRW-Tag in Essen
      Thema:
      "60 Zukunftsthesen für eine Soziale Marktwirtschaft in Deutschland"
      Von einer gerechten Steuerpolitik über soziale Sicherheit bis Klimaschutz und Energieversorgung: In 60 Thesen legt die Junge Union NRW ihre Vision für die Soziale Marktwirtschaft der Zukunft dar. Einen wichtigen Stellenwert nimmt dabei die Frage ein, wie das Sozialen Marktwirtschaft auch auf europäischer Ebene zu einem Motor für Wohlstand werden kann. Vor diesem Hintergrund spricht sich die Junge Union NRW für den Vertrag von Lissabon und eine europäische Sozialcharta aus, die ein Dumping der Sozialleistungen oder Arbeitslöhne verhindert, Rechtsschutz gewährleistet und damit eine freie Lebensplanung ermöglichen kann.
  2. NovemberAußerordentlicher JU NRW-Tag in Schwerte
    Thema:
    „Nominierung der Spitzenkandidatur der JU NRW zur Landtagswahl 2010“
    Die JU NRW positioniert sich für die kommenden Landtagswahlen und verdeutlicht, wie wichtig es ist, auch in Zukunft die Weichen für eine stabile Regierung in NRW zu stellen. Somit wird durch die Nominierung einer Spitzenkandidatin der JU NRW für die Landtagswahl ein starkes Signal gesetzt.
    2010

  3. April44. JU NRW-Tag in Pulheim
    Thema:
    „Zeit für Optimisten: NRW – Zukunft braucht Stabilität“
    In Zeiten einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise ist es von großer Wichtigkeit, optimistisch in die Zukunft mit einer stabilen Regierung zu blicken, um den positiven Trend der letzten Jahre beizubehalten. In acht Politikfeldern werden die Forderungen an eine bestätigte CDU-geführte Landesregierung gebündelt und Maßnahmen für neue Wachstumsimpulse aufgezeigt.
    18./19. August45. JU NRW-Tag in Wipperfürth
    Sven Volmering bleibt auch weiterhin Landesvorsitzender
    Thema:
    „CDU – Volkspartei der Zukunft?!“
    Nach einer schmerzlichen Niederlage im Landtagswahlkampf ist es für die CDU an der Zeit, konsequent an einer Neuausrichtung der Partei zu arbeiten. Die JU NRW unterstützt diese dabei, den Blick nach vorne zu richten und trotz der Folgen von gesellschaftlichen Entwicklungen, wie Individualisierung, Medienwandel und Globalisierung, einen Neuaufbruch zu wagen und sich als Volkspartei wieder zu etablieren.
    2011

    26./27. November46. JU NRW-Tag in Mönchengladbach
    Thema:
    „Deutschlands Weg in die digitale Republik“
    Der Leitantrag des 46. JU-NRW-Tages beschäftigt sich mit der rasanten Entwicklung des Internets zum festen Bestandteil der Gesellschaft. Als „Motor des Fortschritts der Union“ positioniert sich die JU NRW deutlich dazu, das Internet als Chance für unser Land zu sehen und nicht als Bedrohung. Eine geeignete Netzpolitik ist daher von großer Bedeutung.
    Zusätzlich positioniert die JU NRW sich in der Frage der Energiepolitik deutlich dazu, die Energieversorgung langfristig, effizient und flexibel zu gestalten, dabei jedoch unabhängig zu bleiben. Auch wenn Deutschland aus der Kernenergie aussteigt, ist diese international ein wichtiger Bestandteil, so dass die Forschung und Lehre im Bereich der Kerntechnik auch weiterhin erhalten und ausgebaut werden muss.
    2012

    1. MärzZweiter Außerordentlicher JU NRW-Tag in Schwerte
      Thema:
      „Nominierung der Spitzenkandidatur der JU NRW zur Landtagswahl 2012“
      Nach dem Scheitern der Rot-Grünen-Minderheitsregierung stehen NRW und die Union vor einer erneuten Landtagswahl. Hier gilt es, mit solider Politik für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu sorgen. Die steigende Verschuldung unter Kraft muss durch eine Schuldenbremse gestoppt werden und für die Versäumnisse bei den Kommunalfinanzen eine Lösung gesucht werden. Die JU spricht sich gegen ein flächendeckendes Tempolimit, eine Änderung des Ladenschlussgesetzes oder des Rauchverbotes aus. Für die Wahl einer/s JU-Spitzenkandidatin/en wurde von den Delegierten einstimmig ein Listenvorschlag gemacht.
      24./25. November47. JU NRW-Tag in Bochholt
      Paul Ziemiak wird Landesvorsitzender
      Thema:
      „Raus aus den Schulden“
      Der Leitantrag des 47. NRW-Tags steht im Zeichen der Finanzpolitik. Der Titel „Raus aus den Schulden“ ist eine generationenübergreifende Aufgabe, sowohl für die Kommunen als auch für den Bund. Durch die ausufernde Verschuldung in NRW wird die haushaltspolitische Freiheit der Zukunft massiv eingeschränkt. Der demographische Wandel verschärft dies zusätzlich. Es gilt eine Schulden- und Ausgabenbremse zu schaffen, um den Haushalt langfristig auszugleichen und für langfristiges Wachstum zu sorgen.
      2013

19./20. Oktober48. JU NRW-Tag in Kalkar
Thema:
„Gemeinsam für NRW“
Beim 48. NRW-Tag in Kalkar werden vier Themenblöcke angesprochen, die für die gemeinsame Entwicklung NRWs von Bedeutung sind. Die JU NRW möchte den Berufsstand des Lehrers sowohl qualitativ stärken, indem Ausbildung und Praxis näher miteinander verknüpft werden, als auch deren guten Ruf wiederherstellen, indem diese als Vorbilder der Schüler anerkennt werden, deren weiterer Lebensweg stark von ihrer schulischen Ausbildung abhängt. Die JU NRW spricht sich dafür aus, dass die Gleichstellung der Frauen und Männer in der CDU Wirklichkeit wird, um auf Dauer eine realitätsnahe Politik machen zu können. Die CDU muss für die Frauen attraktiver gemacht und der Einstieg erleichtert werden. Weiterhin spricht sie sich dafür aus, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Euroregionen zu stärken, Haushalte zu konsolidieren, ohne jedoch die Stabilitätskriterien aus den Augen zu verlieren und die Jugend in der Entwicklung Europas besser mit einzubeziehen. Der Öffentliche Dienst ist in NRW ein wichtiges Instrument, welches einer zukunftsgerichteten Handhabung bedarf. Nur wenn das Gleichgewicht zwischen nützlicher Flexibilität und einem festen Fundament gegeben ist, kann der Staat den größtmöglichen Nutzen für Bürgerinnen und Bürger garantieren.
2014

  1. März49. JU NRW-Tag in Paderborn
    Thema:
    "Die Zukunft trägt Deine Handschrift“
    Am 49. JU-NRW-Tag wurde eine gemeinsame Richtung für die kommenden Kommunal- und Europawahlen festgelegt. Ein Erfolg bei der Kommunalwahl 2014 kann der Grundstein für eine erfolgreiche Landtagswahl bilden. Eine eigenverantwortliche Haushalts- und Finanzpolitik sowie eine qualitativ hochwertige Bildungspolitik sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunalpolitik. Die JU NRW will eine EU, die es mit den internationalen und europäischen Herausforderungen der Zukunft aufnehmen kann. Diese liegen insbesondere im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik in unmittelbarer Nachbarschaft Europas. Darüber hinaus ist auch die Fortentwicklung der deutsch-israelischen Beziehung von großer Wichtigkeit. Neben der Kooperation in Wirtschaft und Wissenschaft sind es insbesondere auch die gemeinsamen Werte wie Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sowie die kulturelle Zusammenarbeit der Menschen aus Deutschland und Israel, die diese Beziehung so stark machen. Zusätzlich fordert die JU NRW das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für ein flächendeckend freies W-Lan in Städten und öffentlichen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen sowie in die infrastrukturelle Umsetzung zu investieren
    15./16. November

  2. JU NRW-Tag in Arnsberg
    Florian Braun wird Landesvorsitzender
    Thema: "Stadt. Land. Mensch. - Unsere Ideen für die Heimat von Morgen"
    Mit Arnsberg als Austragungsort widmete sich die Junge Union NRW auf ihrem 50. JU NRW-Tag der Frage, wie wir Heimat überall in NRW möglich machen und das Potenzial unserer Vielfältigen Regionen besser entfalten können. Neben freier Mobilität, einer guten Bildung und Zugang zu einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur - auch in ländlichen Gegenden - wurden hierbei als wichtige Voraussetzungen identifiziert.

2015

19./20. September
51. JU NRW-Tag in Duisburg
Thema:
„Unser NRW, unsere Entscheidung – Urbane Gesellschaft neu denken“
Am 51. JU NRW-Tag widmete sich die Junge Union NRW der aktuellen Bundes- und Landespolitik, mit den Schwerpunkten Flüchtlingswelle, Großstadtpolitik und der Sterbehilfedebatte. Nordrhein-Westfalen ist im bundesweiten Vergleich die Heimat der großen Städte. Zusätzlich gewinnen insbesondere die Metropolen seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung. Ursache dafür ist der anhaltend hohe Zuzug von Migranten, die sich traditionell in urbanen Räumen konzentrieren, die höhere Studierneigung junger Menschen sowie die Qualität städtischen Lebens in breiten Teilen der Bevölkerung. Die Junge Union NRW formulierte ihre Positionen und Forderungen an eine moderne Großstadt- und Metropolenpolitik. Dabei gilt es, gleiche Lebensstandards in Stadt und Land zu ermöglichen und zu fördern sowie die Zusammenarbeit über Stadt- und Bezirksgrenzen hinaus zu stärken ohne dabei lokale Identitäten zu verlieren. Zudem können Synergien geschlossen werden, um somit gestärkt in den europäischen Wettbewerb der Regionen eintreten zu können.
Im Zuge der Beratung des zweiten Leitantrags wurde über Themen, wie Stammzellenforschung, Klonen, Genforschung, Spätabtreibung und Sterbehilfe diskutiert. Für die JU NRW ist es selbstverständlich, dass der Mensch von seiner Entstehung bis zu seinem Tode nie zum Objekt von Experimenten herabgewürdigt und sein Leben nicht zum Nutzen anderer oder zum Nutzen der Forschung vernichtet oder gegen seinen Willen beeinträchtigt werden darf.
Darüber hinaus wurde die Bundes- und Landesregierung im Rahmen der Sonstigen Beschlüsse aufgefordert, sich in Kooperation mit Landkreisen und Kommunen stärker für die Errichtung barrierefreier Spielplätze einzusetzen und zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit gesetzliche Rahmenbedingungen zur regelmäßigen Überprüfung der Fahrtüchtigkeit zu schaffen.
2016 10. / 11. September52. JU NRW-Tag in HückelhovenThema:
„Strasse. Schiene. Kinderwagen. - NRW zurück in die Spur bringen“
2017 10./ 11. Juni53. JU NRW-Tag in KrefeldThema:„NRW geht nur mit uns! - Was die junge Generation will“

LANDESVORSITZENDE SEIT 1946

JU Rheinland

1946-1948 Dr. Bruno Six
1948-1949 Dr. Mia Roos
1949-1962 Dr. Bert Even
1962-1968 Alo Hauser
1968-1971 Karl Lamers
1971-1972 Dr. Wulf Schönbohm
1972-1977 Klaus Evertz
1977-1978 Ruth Hieronymi
1978-1980 Heinz-Jürgen Prangenberg
1980-1986 Dr. Jürgen Rüttgers

JU Westfalen-Lippe

1946-1950 Josef-Hermann Dufhues
1950-1952 Bernhard Boine
1952-1954 Ernst Majonica
1954-1962 Theodor Mengelkamp
1962-1968 Wilhelm Rawe
1968-1970 Paul Sellmann
1970-1978 Hans-Werner Schmöle
1978-1986 Dr. Reinhard Göhner

JU NRW

1949-1950 Josef-Hermann Dufhues
1950-1951 Dr. Bert Even
1986-1992 Ronald Pofalla
1992-1996 Dr. Norbert Röttgen
1996-2000 Dr. Ralf Brauksiepe
2000-2006 Hendrik Wüst
2006-2012 Sven Volmering
2012-2014 Paul Ziemiak
2014-heute Florian Braun MdL

LANDESGESCHÄFTSFÜHRER SEIT 1946

JU Rheinland

1946 Heinrich Corsten
1947-1955 Gerhard Braun
1956-1961 Hermann Zens
1961-1965 Franz-Heinrich Krey
1965-1971 Gerhard Pietsch
1971-1975 Lutz Bergemann
1975-1978 Gerd Ozimek
1978-1982 Hans-Dieter Lehnen
1982-1984 Karl-Heinz Wahn
1984-1985 Jörn Hochrebe
1986 Michael Arntz

JU Westfalen-Lippe

1946-1950 Otto Laipold
1950-1964 Helmut Schönfeld
1964-1970 Leo Schoppol
1970-1980 Heinz-Otto Soth
1980-1985 Manfred Riemer
1985-1986 Christian Schröter

JU NRW

1986-1989 Christian Schröter
1989-1992 Norbert Solberg
1992-1993 Norbert Beckmann-Dierkes
1993-1997 Cornelia Nasner
1997-2000 Dorit Grollmann
2000-2002 Tanja Kneffel
2002-2003 Christian Post
2003-2008 Dirk Kappenhagen
2008-2018 Stefan Birgoleit
2018-heute Hendrik Terhan